Dienstag, 1. Juni 2010

Wie ich meine Socken stricke...die Ferse mit Spickel

So, erst muss ich meinen Post von gestern berichtigen:
Das Strickbuch von Hanna Jaacks ist super, keine Frage, aber die Anleitung für Socken ist doch etwas allgemeiner gehalten. Dafür bietet es eine Fülle von verschiedenen anderen Stricktipps.
Das Buch, nach dem ich die meisten meiner Socken gestrickt habe, heisst Socken, Mützen, Schals & Co. von Katharina Buss (mensch, es gibt dieses Buch nur manchmal bei eb...) - aber es ist vergleichbar mit dem dem schönen Sockenbuch Der geniale Socken-Workshop, beide Bücher bieten verschiedene Variationen von Fersen, Spitzen und vielem mehr.
So, nun aber wieder zu "meinen" Socken.

1. die Fersenwand
Was ich immer schon gemacht habe, war, jeweils die ersten und letzten 3 Maschen kraus rechts zu stricken. So lässt sich einfacher zählen, wie viele Reihen man gestrickt hat. Die erste Masche hebe ich jeweils mit nach vorn gelegtem Faden ab, die nächsten beiden Maschen werden immer rechts gestrickt und am Ende stricke ich alle 3 Maschen rechts.
Eine verstärkte Fersenwand ist immer gut, ich stricke gerne das versetzte Patentmuster, z. B. hier beschrieben. Weil aber Patent immer etwas "kürzer" ist, als glatt rechts, stricke ich bei der Fersenwand genau so viele Reihen, wie ich Maschen für die Ferse benötige (= Maschenzahl ges. / 2).

2. das Käppchen (ist wirklich nicht schwer)
Anfangs habe ich das "gerade Käppchen"(dreigeteiltes Käppchen) gestrickt, fand aber immer, dass ich das an der Ferse beim Tragen spüre. Es hat mich einfach gestört.
Mit dem runden Käppchen (Herzferse, Herzkäppchen) konnte ich mich nie so wirklich anfreunden, das war mir zu breit.
In dem Buch von Katarina Buss wird dann noch ein abgerundetes Käppche beschrieben, eine Mischung aus den beiden vorgenannten Varianten. Hier stricke ich zunächst das runde Käppchen, bis ich so zwischen 3 und 6 Maschen auf jeder Seite übrig habe und dann stricke ich weiter wie beim geraden Käppchen. Meist habe ich dann 2 Maschen mehr, als beim geraden Käppchen errechnet.

3. die Maschenaufnahme
Durch das kraus rechts Stricken bei den Randmaschen kann man ganz gut sehen, wo man in die Maschen einstechen muss - finde ich jedenfalls. Ich nehme aus jedem Bogen eine Masche auf und dann zusätzlich noch 1 Masche verschränkt aus dem Querfaden vor der nächsten Nadel. Dann kommen die stillgelegten Maschen von vorne, Masche aus dem Querfaden aufnehmen und wieder aus der Fersenwand. Es ist ziemlich schnuppe, obe man mehr Maschen aufnimmt, als in den verschiedenen Anleitungen angegeben - ich hab immer mehr - so lange man nicht die doppelte Anzahl raus hat gg*.

4. Spickel
Ich stricke immer eine Reihe glatt rechts (klar, bei Mustern im Musterverlauf) und fange dann mit den Spickelabnahmen an. In jeder 2. Reihe wiederhole ich die Abnahmen, bis ich wieder die ursprüngliche Maschenzahl auf den Nadeln habe.

1 Kommentar:

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