Mittwoch, 20. Februar 2013

10 Jahre...

ist es nun her, dass Du gegangen bist. Wir hatten 3 Tage Zeit, uns in Ruhe zu verabschieden, uns mit dem Gedanken abfinden zu können, dass Du gehen wirst. Es war trotzdem schwer.
Genau so, wie die Tatsache, dass Opa ab Deinem Todeszeitpunkt nicht mehr geredet hat. Mit niemanden. Es hatte ihm doch keiner gesagt, dass Du gegangen bist.
Aber ich bin fest davon überzeugt, er wusste es. Wie auch immer, aber er wusste es.
Denn warum sollte er knapp 25 Stunden später gehen, ohne ein Anzeichen, ohne eine Wahnung? Er hatte nur noch auf die Mama gewartet, wie Du auch.
Ich denke so oft an Euch - sei es ein tolles Strickmuster, sei es Ravelry (Du wärst begeistert gewesen), wenn ich an Eurer alten Wohnung vorbei fahre, wenn ich am Helenenheim vorbei fahre... wenn mein Großer wieder den "Beamten" rauskehrt - im Ernst, ich er ähnelt in so vielen Dingen dem Opa, aber das sind Züge, die sich erst bei einem jungen Erwachsenen, der er ja nun ist, zeigen.

Jedes Sylvester denke ich da dran, wie wir von dem Dachfenstern der Commerzbank die Raketen beobachtet haben, wenn ich eine Straßenbahn höre, denke ich an Duisburg. Auch wenn Ihr später hierher gezogen seid und ich hier auch viele Erinnerungen habe, die Duisburger sind etwas besonderes für mich. Tante Anna besuchen, einkaufen gehen aus dem Fenster schauen und die Stadt beobachten und vor allem Dir beim Kiosk "helfen", ach ja, Pfennigrollen machen fand ich auch immer toll.
Liebe Oma Tine, vielen Dank für die schönen Erinnerungen!

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